Die Entscheidung zum
Hanns-Meinke-Preis 2026 brachte eine große Überraschung: Unsere
neunköpfige Jury unter der Leitung des Schriftstellers Harald
Gröhler hat an der Spitze eine absolute Punktgleichheit ermittelt.
Das
Kuratorium verzichtet bewusst auf eine Stichwahl oder einen
Stichentscheid
durch den Jury- oder Kuratoriumsvorsitz, um nur einen Sieger zu
bestimmen. Bei dieser außerordentlichen
Qualität wäre das eine unmögliche Aufgabe. Beide Autoren haben
hochwertige Gedichte eingereicht. Deshalb erhalten auch beide den
Hauptpreis: die Produktion eines eigenen Gedichtbands in der
Lyrik-Edition NEUN.
Der
8.
Hanns-Meinke-Preis
für junge Lyrik 2026 geht an:
LEANDER
BEIL (München) und NICOLE PROSSER (Graz).
Wir
freuen uns sehr für die beiden Preisträger, die in den vergangenen
Jahren bereits mehrfach teilgenommen und vordere Ränge belegt haben.
Das Niveau der diesjährigen Einsendungen war insgesamt erfreulich
hoch. Das ist keine Floskel, sondern die Wahrheit: Selbst einige
Texte, die eigentlich auf die Shortlist gehörten, haben es dieses
Jahr nicht dorthin geschafft. Wir gratulieren allen Nominierten zu
ihren Ergebnissen und freuen uns auf neue Einsendungen im nächsten
Jahr.
Dann
geht es in die 9. Runde. Für den Verlag
der 9 Reiche
ist die natürlich
die Ziffer Neun
eine Jubiläumszahl – die Ideen für etwas Besonderes entstehen
bereits.
Steffen
Marciniak,
Kurator, Verlag der 9 Reiche
Renate
Maria Riehemann,
1. Vorsitzende von „Lyrik lebt e.V.“
Harald
Gröhler,
Juryvorsitzender (für die gesamte Jury)
Ulrich
Grasnick und Jürgen Egyptien, Ehrenrat
„Hanns-Meinke-Preis für junge Lyrik“