Verlag der 9 Reiche — Lyrik Edition NEUN — Literatur im Quadrat — Grafik — Vorzugsausgaben
Freitag, 2. Januar 2026
2.1.2026: Podcast mit Gast Martin A. Völker
Freitag, 27. Juni 2025
28. und 29.06.25: Berliner Bücherfest Bebelplatz
Berliner Bücherfest 2025 Bebelplatz
am 28. und 29.06.25
Wir werden ganz kurzfristig auf dem Berliner Bücherfest auf dem Bebelplatz inmitten Berlins dabei sein. Der Platz liegt im historischen Zentrum: zwischen Humboldt-Universität, Staatsoper Unter den Linden, Sankt Hedwigs-Kathedrale, Hotel de Rome, Alter (Königlicher) Bibliothek, Altem Palais und Kronprinzessinnenpalais.
13 Uhr: Michael Georg Bregel
14 Uhr: Steffen Marciniak
15 Uhr: T.G. Vömel
16 Uhr: Petrus Akkordeon
17 Uhr: Ulrich Grasnick
18 Uhr: Giorgis Fotopoulos
Sonntag, 29.6.:
13 Uhr: Martin A. Völker
14 Uhr: Reiner Narr
15 Uhr: Gabriel Wolkenfeld
18 Uhr: Mary Jo Fakitsa
Dienstag, 22. Oktober 2024
Dienstag, 15. Oktober 2024
Stephen-Spender-Prize 2024 an Catherine Chan für Übersetzung von Martin A. Völkers Gedicht "Lichtöffnungen"
Stephen Spender Prize 2024
an Catharine Chan für die Übersetzung des Gedichts Lichtöffnungen von Martin A. Völker aus seinem Gedcihtband Windegborene (Lyrik-Edition NEUN, Band 13).
nur das ewige Ende des Anfangs,
das Aufbäumen im Niederfallen,
die pralle Röte, die in braunsten
Fetzen geht und im Irrsinn lacht.
Sehnsucht führt das Wärmelicht
durch den Zeitstrom, der wie die
granitene Tempelsäule in Neros
Herrschaftsgeist den Tag festhält.
Tröpfchen, dem Strom entflohen,
zeigen alles, was sie gar nie sind,
was sie sein wollen im Schimmer,
der niemals aufspringt auf Dinge,
sondern aufblitzt und verhuscht,
im Radschlag fortgespiegelt wird.
Abseits der Paragrafen des Tages,
ein Zufallsblinzeln im Blättertanz,
das Geheimnis bleibt Geheimnis.
New – only just the perpetual end of
The beginning, the rise that sinks into
The fall, the blazing redness of the sun
Which fades in the brownest wisps of
Cloud and laughs in madness. Nostalgia
Guides the warm light through the stream
Of time which, like a temple’s pillars of
Granite from the ghost of Nero’s reign,
Charts the day. Droplets which have fled
This stream reveal everything that they
Are not, but want to be, in the rays that
Have never leapt onto things but instead
Flicker and flit away, mirrored in time’s
Revolutions. Away from the paragraphs
Of the day, a blink of chance in the dance
Of the leaves; the secret remains a secret.
Particular challenges were: the title “apertures of light” since its literal translation “light openings” doesn’t convey same whimsical emotion of poem; translating “kalendarish” since “in terms of the calendar” or “calendar-wise” immediately disrupts flow and there isn’t any way to refer to this idea just as concisely in English; “ghost of Nero’s reign” where I instead broke down the compound word and reformed its components into a more artistic form instead of “ruling ghost”; and “time’s revolutions” from “Radschlag” translate literally as cartwheels, which doesn’t seem fitting hence I
adapted the translation to pertain to theme of time’s continuity.
“rise” and “fall” – allusions to time and day become apparent, therefore can be interpreted as sunrise and sunset (verbs to form nouns).
“redness” instead of “ruddiness” or “scarlet” which fails either to evoke the correct imagery of this “red” sun or disrupts flow of seemingly simple and direct imagery since reader has to recall the vividness of “scarlet” whilst “redness” is direct “rays” – word order makes ambiguous message conveyed but instead of “shimmer”, “rays” effectively relates to idea of time already established in poem, cannot keep the same ambiguity translating into
English as common theme needed to link imagery.
Sonntag, 12. Mai 2024
Martin A. Völker auf Longlist für Lyrikpreis München 2024
Dienstag, 7. November 2023
Verlag der 9 Reiche in der Berliner Morgenpost
Dienstag, 5. September 2023
Martin A. Völker Laudator einer Vernissage
Ausstellungseröffnung für Ute Weckend und Elmar Huxoll – Licht & Gesicht
Donnerstag, 29. Juni 2023
Buchpremiere "Windgeborene" Martin A. Völker
Am 01.07.2023 kommt es zu einer Gemeinschaftslesung unseres Verlags der 9 Reiche mit dem Anthea Verlag. Die Veranstaltung findet ab 19:30 Uhr im Lessinghaus, Nikolaiviertel statt. Die Autoren Martin A. Völker und Steffen Marciniak haben in beiden Verlagen Veröffentlichungen.
Verlag der 9 Reiche:
Martin A. Völker
Steffen Marciniak
Christine Kahlau
Mary Jo Fakitsa
Reiner Narr
Anthea Verlag:
Martin A. Völker
Steffen Marciniak
Joachim Hildebrandt
Margarete Hoffend
Jürgen Beuschel
Samstag, 17. Juni 2023
Signierstunden beim Berliner Bücherfest 2023
Beim Berliner Bücherfest (17.+18.6.23, Bebelplatz) kommt es am Gemeinschaftsstand A-21 (Verlag der 9 Reiche / Rotkiefer-Verlag) zur Begegnung mit zahlreichen Autoren der Lyrik-Edition NEUN. Sie werden signierte Bücher mit Widmungen an Interessenten versehen.
Sonntag, 8. Januar 2023
Patrick Hattenberg ist GZL-Empfehlung des Monats Januar 2023
GZL – Januar 2023 – Empfehlung des Monats von Martin A. Völker
– Ausbruch ins Menschsein –
Die Corona-Pandemie hat im Kulturbereich immense Schäden bewirkt. Durch ausgefallene Buchmessen und Lesungen sowie durch gestoppte Verlagsprogramme sind Erwerbsquellen versiegt. Der ökonomische Schaden wird jedoch von dem emotionalen noch überragt: Kunst ist nämlich Kommunikation, und Kulturprodukte tragen überlebenswichtige Emotionen hin und her, sie geben Gefühlsanstöße, wo Denkanstöße unzureichend bleiben.
Deshalb ist es ein großes Glück, wenn nach dem pandemischen Orkan Kleinverlage wie zarte Bäumchen emporstreben und mutiger als so mancher Großverlag für reife Lesefrüchte sorgen. Die Lyrik-Edition NEUN im Verlag der 9 Reiche von Steffen Marciniak ist ein wahrer Juwelenkasten, in dem es funkelt und blitzt. Lyrik findet eine Sprache für Erlebnisse und Dinge, die so schön oder auch so schmerzhaft sind, dass sie die Betroffenen in drückender Sprachlosigkeit zurücklassen. Mit der Aufgabe, dem inneren Menschen zu Stimme und Ausdruck zu verhelfen, vereinigt sich der Künstler mit dem Psychologen.
Der Lyriker Patrick Hattenberg ist beides von Profession: Bei der Bundeswehr arbeitet er als Truppenpsychologe in der Krisenintervention, als Schriftsteller gewann er 2022 den Hanns-Meinke-Preis für junge Lyrik. Seine preiswürdigen Gedichte liegen als Band 7 von Marciniaks Edition vor. Der Titel „Heimathaut“ umspielt den Menschen als Bezugswesen. Erst die atmende Anwesenheit im Raum und die körperlich-emotionale Ortszugehörigkeit machen den Menschen zum Menschen. Hattenberg findet mit dem Titel eine starke Metapher dafür, was passiert, wenn die den Menschen wie eine Haut umschließende Heimat rissig wird oder durch äußere Angriffe bedingt in Fetzen herabhängt. Die ersten neun Gedichte zeigen den zu einem Nicht-Ich umgewandelten Menschen: abgeschnitten von der Außenwelt und in einen unwürdig kleinen Raum gesperrt. Wir alle könnten, wenn wir sprachmächtig genug wären, ein Lied davon singen, wie schnell das gelobte Homeoffice zu einem Gefängnis wird. Hattenberg beschreibt zugleich den emotionalen Ausnahmezustand, in den Menschen geraten, wenn sie ihr Gefängnis verlassen dürfen: „Weinen will ich stundenlang im Park“, heißt es in „Rasselatmung“. Der Autor hält ein eindringliches lyrisches Plädoyer für das Sich-Begegnen: In virtuellen Räumen nehmen wir zwar andere Menschen wahr, aber wir begegnen ihnen nicht. Zur echten Begegnung gehört der Blickkontakt, dem die Berührung folgt wie die Wärme der Nähe oder die Feststellung, sich riechen oder nicht riechen zu können. Eingesponnen sind Menschen in ihre, wie Hattenberg es formuliert, „Sinnennetze“. In ein solches verwickelt er auch seine Leserschaft und gibt ihr damit ein Stück der verlorenen Lebendigkeit zurück.
Martin A. Völker
Donnerstag, 13. Oktober 2022
Linolschnittplatten der Ulrich-Grasnick-Lyrikpreisträger
Carmen Jaud (Band 14, Titel: "Nachtheu") und Gabriel Wolkenfeld (Band 12, Titel: "Nebelatlas")
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| S.Büchner: Martin A. Völker |
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| S. Büchner: Carmen Jaud |
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| S. Büchner: Gabriel Wolkenfeld |
Das Buch "Nebelatlas", Band 12, erscheint voraussichtlich Ende November 2022. Es ist bereits das zweite Buch des Autors in der Reihe nach "Sandoasen", Band 2. Nachdem dieser Band sich mit der einen Heimat des Autors Israel beschäftigte, schreibt er nun über seine zweite Heimat, Ukraine.
Dienstag, 10. Mai 2022
Autoren beim 7. Griechisch-Deutschen Literaturfestival 2022
Am 12. Mai 2022 beginnt in Berlin das 7. Griechisch-Deutsche Literaturfestival.
Die Organisation des Berliner Prologs: Steffen Marciniak
3 Veranstaltungsabende wird es geben. Die ersten beiden, am 12. und 13. Mai 2022, finden im Lessinghaus im Nikolaiviertel, Nikolaikirchstr. 7, Berlin-Mitte am Alexanderplatz statt.
Der 3. Abend, am Samstag, den 14. Mai 2022 widmet sich ganz den Hanns-Meinke- Preisträgern für junge Lyrik, die im Verlag der 9 Reiche daraufhin alle eine Buchveröffentlichung bekamen. Die Veranstaltung findet statt im Gutshaus Steglitz, Wrangelschlösschen, direkt neben dem Schloßparktheater, Schloßstr. 48. Es gibt ein Buffet.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19:30 Uhr.
Hier nun aber der gesamte Überblick:
Teilnehmer:
12. Mai:
Şafak Sarıçiçek, Renate Maria Riehemann, Martin A. Völker, Heidi Ramlow, Steffen Marciniak
13. Mai:
Ulrich Grasnick, Raoul Eisele, Mary Jo Fakitsa, Slavica Klimkowsky, Steffen Marciniak
14. Mai:
Max Drushinin, Anselm Retzlaff, Gabriel Wolkenfeld, Patrick Hattenberg, David Yonan (Violine)

























