BLUMENGESICHTER
Frederike Frei kann Schönheit von Blumen
nicht anders fassen, als ihnen zu huldigen. Sonst hörte sie nicht mehr mit dem
Staunen auf. Helmut Schmidts Frau Loki, selbst passionierte Botanikerin,
ehrte seit 1980 die Blume des Jahres.
Frederike Frei bedichtete die Erwählten. Ab 2012 sind sie im Buch. Loki Schmidt
schrieb ihr: „Als ich in Ihrem Lesegarten mit den Augen spazieren ging, hab ich
mir vorgestellt, wie Sie zwischen unterschiedlich geformtem Grün und vielen bunten
Blumengesichtern Ihre Gedichte lesen.
Das muss ein rechtes Vergnügen für die Zuhörer sein. Sie charakterisieren
manche Blumen so wunderbar, so gut könnte ich das nie formulieren. Aus jedem
Wort spürt man, dass Sie all die vielen verschiedenen Gewächse genauso gern
haben wie ich.“ (sm)„Rose —
ein aus roter
Luft gefälteltes
Geheimnis.“
Luft gefälteltes
Geheimnis.“
Frederike
Frei
ISBN: 978-3-948999-16-2
32 Seiten, 125x190 mm, Fadenbindung,
illustrierte, nummerierte und signierte Ausgabe
Normalausgabe (Broschur): 9 Euro
Vorzugsausgabe (Hardcover): 33 Euro
— limitiert auf 9 nummerierte und signierte Exemplare
mit Original-Linolschnitt von Steffen Büchner
(Sammlerexemplare ohne ISBN, außerhalb des Buchhandels)
— limitiert auf 9 nummerierte und signierte Exemplare
mit Original-Linolschnitt von Steffen Büchner
(Sammlerexemplare ohne ISBN, außerhalb des Buchhandels)
Frederike Frei
Geb. 1945 in
Brandenburg. Sie lebte in Rotenburg, Bonn, Hamburg, Potsdam
und jetzt in Berlin. Sie studierte Germanistik,
Theologie, dann Schauspiel. Drei Jahre Schauspielerin an
verschiedenen Theatern, sie drehte Filme
und Serien, so spielte sie 1976 eine Hauptrolle in dem Film „Bei
Westwind hört man keinen Schuß“ an der Seite von Wolfgang Kieling
und Ernst Fritz Fürbringer. Der Film ist bei youtube auffindbar.
Die
Gedichte ihrer weithin bekannt gewordenen Lyrikaktion „Lyrik
im BaUCHLADEN“ auf der
Frankfurter Buchmesse 1976 befinden sich im Literaturmuseum der
Moderne in Marbach. Laut „Hansers
Sozialgeschichte der deutschen Literatur“ ist
sie die „vitalste Akteurin
der Schreibbewegung“. Als „Bundesdichterin“ wanderte sie durch
Deutschland. Sie war Veranstalterin der 1. deutschen Dichterdemo
1979, Mitgründerin und Vorstand des Hamburger Literaturpost
e. V. , später Literaturlabor
e.V. 1980, und Mitgründerin des
Writers Room e.V. in Hamburg 1994.
Ihr
literarisches Debüt war der Gedichtband „Losgelebt“ 1977, der
mit einer Gesamtauflage von 23.000 verkauften Exemplaren ein
Riesenerfolg wurde. Seither erschienen 14 Bücher, sie errang mehrere
Preise und Stipendien.
Veröffentlichungen
u.a.: Losgelebt (Lyrik), Lit. Vlg. Helmut Braun 1977; Ich dich auch (Lyrik
/ Prosa), Eichborn Vlg. 1986; Unsterbl.ich (Prosa), Dölling und Galitz 1997; Echt
Himmel das Blau heute (Lyrik), Vlg. Ralf Liebe 2009; Weg vom Festland! (Roman),
Achter Vlg. 2011; Poesiealbum (Lyrik), Märkischer Vlg. 2015; Bissiges
Gras (Kindroman), Achter
Vlg. 2016; Aberglück (Lyrik), Edition Bärenklau 2018; Wasser — Geometrischer
Ort der Sehnsucht (Kurzprosa), Achter Vlg. 2022; Freisprüche, Achter
Vlg. 2022.
Auszeichnungen
u.a.: Hamburger Lyrikpreis 1989, Ringelnatz-Publikumspreis 1990, Preisträgerin
im Hans-Henny-Jahnn-Wettbewerb 1993, sowie mehrere Stipendien. Mitglied des PEN.
Die Blumengedichte sind zauberhaft, springlebendig wie alles, was
ich von Frederike Frei kenne, und zugleich mit Zärtlichkeit der jeweiligen Blume zugewandt.
Das in schönem Pink experimentierende Buch lese ich, wenn ich zurück bin von der
Uckermark.
Ute Eckenfelder, Lyrikerin, 2023
Highlight
des Abends (anlässlich einer Lesung mit "Blumengesichter"): die wunderbare und brillante Frederike Frei.
Spoken-word-Künstlerin lang vor der Zeit, Dichterin, die im BaUCHLADEN
23000 Exemplare ihres Bandes “Losgelebt” verkaufte,
Geschichtenerzählerin mit so viel Geschichte… Ladet sie ein! Lest sie!
Odile Kennel, Lyrikerin, 2024



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