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Lyrik Edition NEUN — Literatur im Quadrat / Lyrik — Prosa — Anthologie

03 Max Drushinin: Himmelraunen

 

himmelraunen

In Himmelraunen begibt sich Max Drushinin in seinem zweiten Gedichtband erneut auf die große funkelnde Reise in ferne Welten von Raum, dem Hauch der Zeit bis in die Ewigkeit. Mal verkleidet in eine Mythenwelt, mal tanzend in Blütenzweisamkeit, gestaltet er Mosaiken aus den Scherben seiner Träume, immer der Kampf vom Schein zum Sein. Sooft die Farben verblassen, die Klänge verhallen, fängt er die Illusionen immer wieder in seinen Reigen ein. 
Er ist ein Sucher in der Ferne und schwenkt ein in eine ganz intime Innigkeit, wo er mit der Liebe zugleich den Schmerz einfängt, um dann plötzlich wieder mit einem Blitz oder rotem Licht emporzufahren auf eine neue Reise. 
— Rien ne va plus, nichts geht mehr — und er zieht weiter um nicht stillzustehen auf seinem sehnsüchtigen Weg zu den nächsten rauschenden Meereswogen. (sm)
 
 

„Entlang der elliptischen Bahn, die irgendwann hält
Wo ein Stern samt Schweif zu Boden fällt
Hellauf — und wir warten und staunen 

Bis leise etwas Mystisches passiert

Vor Augen im nächtigen Himmelraunen
Das unendliche Leuchten seine Kraft verliert —
Das ist mein Traum, den niemand kennt.“
 Max Drushinin
 
ISBN: 978-3-948999-03-2
32 Seiten, 125x190 mm, Fadenheftung,
illustrierte, nummerierte und signierte Ausgabe

 
Normalausgabe (Broschur): 9 Euro
Vorzugsausgabe (Hardcover): 33 Euro
— limitiert auf 9 nummerierte und signierte Exemplare
mit Original-Linolschnitt von Steffen Büchner
(Sammlerexemplare ohne ISBN, außerhalb des Buchhandels).
 
 

Max Drushinin
 
Max Drushinin (Linolschnitt S. Büchner)

Geb. 1989 in Jekaterinburg. Kindheit in Minsk/Belarus. Nach der 5. Klasse mit den Eltern nach Deutschland ausgewandert. Bis 2013 und ab 2018 in Magdeburg, zwischenzeitlich in Düsseldorf lebend. Kommunikations-Studium. Kam über die Musik zum Schreiben, insbesondere zur Lyrik. 
2015 erster Lyrikband: Mitlesebuch 140 im Aphaia Verlag, Berlin. Seine Dichtung Die Sänger der alten Griechen erschien 2017 im Größenwahn-Verlag, Ffm. in: Griechische Einladung in die Musik (Hg. A. Deffner). 2019 folgten Im Reich des Hades und Hypnos beim Verlag PalmArtPress, Berlin, in: Entführung in die Antike (Hg. S. Marciniak). 
Seit 2020 ist er Mitglied des Autorenkreises Plesse, es folgten Veröffentlichungen im Verlag der 9 Reiche von April, in: Die zwölf Monate des Jahres, 2020 und König im gestreiften Mantel in Wie viel Tier braucht der Mensch?, 2021.
2019 erhielt er den Hanns-Meinke-Preis für junge Lyrik.
 
 
 
Stimmen
 
Max Drushinin aus Jekaterinburg, der 1998 mit seinen Eltern nach Deutschland ausgewandert ist, um hier seine Gedichte auch mit den musikalischen Traditionen seiner Heimat einzufärben. Auf der Lesebühne nimmt Drushinin sein Publikum an die Hand, ihn auch gedanklich bei seinen Alltagsbeobachtungen zu begleiten, und beim Anblick eines alten Mannes innezuhalten.
Tina Fibiger, Fotografin, Kulturbüro Göttingen, 2023

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