Verlag der 9 Reiche — Lyrik Edition NEUN — Literatur im Quadrat — Grafik — Vorzugsausgaben

„Wisse, daß jedwede Zahl nichts anderes ist als 9 oder ein Vielfaches davon, zuzüglich eines Darüberhinausgehenden. Wer das Darüberhinausgehende und den Multiplikator von Neun kennt, der kennt das Wesen und die Zahl in jeder Beziehung.“ --- Ibn Sina (lat. Avicenna, persischer Philosoph, Dichter, Arzt, Astronom, Alchemist, 980-1037)

08 Günther M. Bach: Elementereise

  
 ELEMENTEREISE 

 
Von jeher faszinieren die Elemente den Menschen. Schon die antike griechische Philosophie entwickelte die Vier-Elemente-Lehre aus den Grundessenzen des Seins auf der Erde. 
In Günther Bachs Lyrik finden sich viele Naturgedichte und oft beschäftigen sie sich mit den Elementen des Festen, des Flüssigen und des Gasförmigen; mit Erde, Wasser und Luft.  
Elementereise zeigt einige dieser Gedichte, sie bezaubern weniger durch ein Schwelgen, als durch einen ganz eigenen, eher melancholischen Zugang mit einem unverfälschten Blick auf das Besondere des Augenblicks. (sm)


Kein Himmel ist grau
es sind die Wolken davor,
die sein Blau leugnen."
 
  Günther M. Bach


 
 
ISBN:  978-3-948999-08-7
 
32 Seiten, 125x190 mm, Fadenbindung,
illustrierte, nummerierte und signierte Ausgabe
 
Normalausgabe (Broschur): 9 Euro 
Vorzugsausgabe (Hardcover): 33 Euro
— limitiert auf 9 nummerierte und signierte Exemplare
mit Original-Linolschnitt von Steffen Büchner
(Sammlerexemplare ohne ISBN, außerhalb des Buchhandels).
 

Günther M. Bach

Günther Bach
(Linol: S. Büchner)
Günther M. Bach, 1935 in Stendal geboren, lebt in Berlin. Von Beruf Architekt und Designer, begann früh mit dem Schreiben. Sein erster Roman, Das Horn des Hasen, mehr als 20 Jahre vor der Veröffentlichung in der DDR geschrieben, wurde erst 2000 beim Verlag Angelika Hörnig publiziert. Er erscheint bereits in der elften Auflage. Es gibt das Buch auch in englischer Übersetzung. Mit diesem Debüt entstand im Verlag eine Romanreihe; Band 2: Pfeile im Nebel (2004), Band 3: Gegen den Strom (2008), Band 4: Das unsichtbare Ziel (2011). 
Frühe Gedichte erschienen 2007: Toter Briefkasten. Der zweite Gedichtband Wirrwahr (2010, Engelsdorfer Verlag Leipzig) enthält überwiegend zeitkritische Texte. Sein dritter Lyrikband Lese-Zeichen (2014, Tobusch Verlag für Kunst und Medien) verbindet eine Gedichtauswahl mit korrespondierenden Grafiken von Wolfgang D. Buschenhagen. Sein letzter Prosaband Restlicht und Widerschein. Episoden eines fehlerhaften Lebens (2022, Hirnkost Verlag). Günther Bach ist Mitglied des Schriftstellerverbands VS.


Stimmen

Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen hatte, war ich derart begeistert, dass ich noch in der Nacht dem Verleger schrieb, wie wichtig und wertvoll dieser Band gerade für mich persönlich nun geworden ist. *** Und daraus habe ich, als Katzenfreund ein Katzengedicht auserwählt. Es heißt "Klarer Himmel" und das lyrische Ich spannt nun ein neues (!) Katzennetz zum Schutz einer neuen (!) Katze, die aber noch nicht da ist. Wir erfahren nicht was genau mit der alten Katze passiert ist. Nur, dass sie gestorben ist. *** Da ein "neues" Netz gespannt wird, muss ein "altes" zuvor dagewesen sein. Hatte die "alte" Katze einen Unfall trotz eines Schutznetzes? Oder ist sie eines natürlichen Todes gestorben? Wir wissen es nicht. *** Die Antwort scheint für den Dichter unerheblich zu sein, denn er möchte den Leser in diesem Gedicht auf zwei wesentlichere Dinge lenken: Trauer und Vergänglichkeit. *** Diese zwei gefühlten (Seelen-) Zustände werden von Günther Bach klar und tiefsinnig beschrieben. *** Zuletzt mit einem kleinen Seitenhieb auf die Menschheit im letzten Satz ("sinnlose Dialoge Betrunkener) - der aussagen möchte, dass die Gesellschaft von Tieren manchmal der Gesellschaft von Menschen vorzuziehen sei.

 Michael Eschmann (Dichter) 
 (zum Gedicht "Klarer Himmel") 

 


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