ELEMENTEREISE
Von jeher faszinieren die Elemente den
Menschen. Schon die antike griechische Philosophie entwickelte die
Vier-Elemente-Lehre aus den Grundessenzen des Seins auf der Erde. In Günther
Bachs Lyrik finden sich viele Naturgedichte und oft beschäftigen sie sich mit den
Elementen des Festen, des Flüssigen und des Gasförmigen; mit Erde, Wasser und
Luft.
Elementereise zeigt einige dieser Gedichte, sie bezaubern weniger durch
ein Schwelgen, als durch einen ganz eigenen, eher melancholischen Zugang mit
einem unverfälschten Blick auf das Besondere des Augenblicks. (sm)
„Kein Himmel ist grau —
es sind die Wolken davor,
die sein Blau leugnen."
Günther M. Bach
ISBN: 978-3-948999-08-7
32 Seiten, 125x190 mm, Fadenbindung,
illustrierte, nummerierte und signierte Ausgabe
Normalausgabe (Broschur): 9 Euro
Vorzugsausgabe (Hardcover): 33 Euro
— limitiert auf 9 nummerierte und signierte Exemplare
mit Original-Linolschnitt von Steffen Büchner
(Sammlerexemplare ohne ISBN, außerhalb des Buchhandels).
Günther M. Bach
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Günther Bach (Linol: S. Büchner)
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Günther M. Bach, 1935 in Stendal geboren, lebt in Berlin. Von Beruf Architekt
und Designer, begann früh mit dem Schreiben. Sein erster Roman, Das Horn des
Hasen, mehr als 20 Jahre vor der Veröffentlichung in der DDR geschrieben, wurde erst
2000 beim Verlag Angelika Hörnig publiziert. Er erscheint bereits in der elften
Auflage. Es gibt das Buch auch in englischer Übersetzung. Mit diesem Debüt entstand
im Verlag eine Romanreihe; Band 2: Pfeile im Nebel (2004), Band 3: Gegen den
Strom (2008), Band 4: Das unsichtbare Ziel (2011).
Frühe Gedichte erschienen
2007: Toter Briefkasten. Der zweite Gedichtband Wirrwahr (2010, Engelsdorfer
Verlag Leipzig) enthält überwiegend zeitkritische Texte. Sein dritter Lyrikband Lese-Zeichen (2014, Tobusch Verlag für Kunst und Medien) verbindet eine
Gedichtauswahl mit korrespondierenden Grafiken von Wolfgang D. Buschenhagen. Sein letzter Prosaband Restlicht und Widerschein. Episoden eines fehlerhaften Lebens (2022, Hirnkost Verlag). Günther Bach ist Mitglied des Schriftstellerverbands VS.
Stimmen
Als ich das Buch zum ersten Mal
gelesen hatte, war ich derart begeistert, dass ich noch in der Nacht
dem Verleger schrieb, wie wichtig und wertvoll dieser Band gerade für
mich persönlich nun geworden ist. *** Und daraus habe ich, als
Katzenfreund ein Katzengedicht auserwählt. Es heißt "Klarer
Himmel" und das lyrische Ich spannt nun ein neues (!) Katzennetz
zum Schutz einer neuen (!) Katze, die aber noch nicht da ist. Wir
erfahren nicht was genau mit der alten Katze passiert ist. Nur, dass
sie gestorben ist. *** Da ein "neues" Netz gespannt wird,
muss ein "altes" zuvor dagewesen sein. Hatte die "alte"
Katze einen Unfall trotz eines Schutznetzes? Oder ist sie eines
natürlichen Todes gestorben? Wir wissen es nicht. *** Die Antwort
scheint für den Dichter unerheblich zu sein, denn er möchte den
Leser in diesem Gedicht auf zwei wesentlichere Dinge lenken: Trauer
und Vergänglichkeit. *** Diese zwei gefühlten (Seelen-) Zustände
werden von Günther Bach klar und tiefsinnig beschrieben. *** Zuletzt
mit einem kleinen Seitenhieb auf die Menschheit im letzten Satz
("sinnlose Dialoge Betrunkener) - der aussagen möchte, dass die
Gesellschaft von Tieren manchmal der Gesellschaft von Menschen
vorzuziehen sei.
Michael Eschmann (Dichter)
(zum Gedicht "Klarer Himmel")
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